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Schule Lassallestraße

Aufgabe

Die in den 50-er Jahren als solitäre, zweiflügelige Anlage erbaute Schule, wird derzeit durch zwei unabhängige Realschulen genutzt. Dieser Komplex soll durch den jeweiligen Schulen zugeordnete Erweiterungen, sowie um ein gemeinsames Zentrum (Mensa, Turnhalle und Ganztagesbereich) vergrößert werden. Strikte Auflagen der Denkmalpflege schließen einen direkt angebauten Erweiterungsbau oder die Ergänzung des Bestandes aus. Weiterhin sollten die bestehenden, „knapp bemessenen Pausenhöfe“ (DBZ 11/58), soweit möglich nicht verkleinert werden.

Konzept

Den bestehenden Komplex ergänzt ein separater Baukörper. Dieser rahmt gleichsam respektvoll den historischen Bestand. Das ursprüngliche Städtebaukonzept, eine zum Park hin offenen Baufigur, wird weiter entwickelt zu einer Balance von offenen und gefassten Räumen, einer Abfolge von Ausblicken und binnenräumlichen Bezügen. Die historisch bedingte Brüchigkeit der Situation bleibt erhalten, es entsteht eine Figur, changierend zwischen offener Bauweise und Raumbildung.

Städtebau

Die ursprünglich als Solitär gedachte Baufigur wird durch ein raumbildendes, aber nicht Blockrand bildendes Bauwerk an der Jan-Wellem-Straße ergänzt. Diese folgt dem Konzept der als plastische Volumen gestaltete, in Grün eingebettete Schulbaukörper, sie ergänzt es und entwickelt es weiter.
Der Kontrast des Wechsels von Blockrandbebauung zu einer offenen Nachkriegsstädtebaustruktur bleibt erhalten. Der gegliederte, abgeknickte Baukörper akzentuiert Blicke in die Tiefe auf das Denkmal. Sein Volumen bildet die innere Struktur der zwei autonomen Schulen mit einem gemeinsamen Zentrum und der aufgesetzten Turnhalle. Gleichzeitig setzt der Neubau einen städtebaulichen Eckakzent an der Jan-Wellem-Straße. Hier erhält die Elly-Heuss-Knapp-Realschule eine eigene Adresse in Form eines Eingangsplatzes. Der Eingang für die Schüler der Ferdinand-Lassalle-Realschule an der Lassallestraße bleibt bestehen.

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Reinhard Angelis
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